Hélène Fauriat. Von der Résistance zur Zwangsarbeit in Schönefeld.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Biografie von Hélène Fauriat (1918–1999), einer Kämpferin der französischen Résistance. Sie wird im Juni 1944 wegen ihres Widerstands gegen die deutsche Besatzung von der Gestapo festgenommen, in das KZ-Außenlager Henschel-Werke in Schönefeld deportiert und zur Arbeit in der Fabrik für Kampfflugzeuge gezwungen. Die Überreste des Zwangsarbeitslagers befinden sich genau dort, wo heute ein Neubau des Gymnasiums Schönefeld entsteht. Engagierte Lehrkräften und Schüler*innen des Gymnasiums erforschten in einem Französisch-Leistungskurs gemeinsam die Geschichte der französischen Widerstandskämpferin und erarbeiteten gemeinsam diese Ausstellung. Wesentliche Grundlage hierfür ist Hélènes Erinnerungsbericht »Weihnachten in Schönefeld«. Darin gibt sie Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen von Verfolgung, Haft und Zwangsarbeit während der NS-Zeit.

Fotos: Denise Möller, Christine Kitta